Amazon Pay für Onlineshops und Händler

Sicheres und einfaches Bezahlen im Internet ist schon seit geraumer Zeit möglich. Neben PayPal bietet auch Amazon mit Amazon Pay das unproblematische Bezahlen in Online-Shops an. Amazon Pay ermöglicht folglich Kunden eine gelungene Zahlungsmöglichkeit für Onlineshops unterschiedlichster Art an. Zahlreiche Käufer weltweit verbinden mit Amazon positive Erfahrungen, da diese bereits ein Amazon Konto besitzen und dort alle relevanten Daten hinterlegt haben. Folglich liefert diese Option eine vertraute Variante, um Waren oder Dienstleistungen zu bezahlen. Doch welche Vorteile bringt Amazon Pay tatsächlich und wie funktioniert das System im Einzelnen?

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Was genau ist Amazon Pay?

Amazon Pay ist eine Zahlungsmethode, mit dem die Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen in unterschiedlichen Onlineshops möglich ist. Damit Kunden diese Zahlungsoption nutzen können, ist ein Amazon-Account nötig. Dort hinterlegen Nutzer neben der Zahlungsart auch eine Lieferadresse. Stimmen alle Komponenten überein, können Kunden spielendleicht bei teilnehmenden Händlern im Zuge einer Bestellung mit Amazon Pay bezahlen. Während des Zahlungsvorgangs erfolgt dazu eine Weiterleitung an Amazon. Hier ist es maßgeblich, sich in das Kundenkonto einzuloggen. Anschließend lassen sich nochmals Zahlungs- sowie Adresshinweise überprüfen.

Durch dieses Zahlungssystem ist es für Millionen von Kunden weltweit möglich, mithilfe eines bereits bestehenden Amazon Accounts Produkte und auch Dienstleistungen zu bezahlen. Händler wiederum bieten ihren Kunden einen gelungenen Service und ein unkompliziertes Kauferlebnis. Durch das bequeme Zahlungsverfahren müssen Käufer also nicht erst ein neues Konto erstellen oder gar die Webseite verlassen. Die bei Amazon hinterlegten Daten werden einfach auf die Website des Händlers übertragen – ein einfaches Onlineshopping, das Zeit und Geduld spart.

Hinweis: Bereits 2017 nutzten rund 21 Prozent der 1.000 größten Onlineeinzelhändler in Deutschland Amazon Pay. Dass sich dieses Vorhaben lohnt, belegen die Zahlen. Immerhin nutzen ungefähr 80 Prozent aller Käufer im Internet die Option Amazon Pay beim Zahlungsvorgang.

Ist Amazon Pay auch für mich geeignet?

Amazon Pay eignet sich für Unternehmen jeglicher Couleur und Größe. Es ist daher nicht wichtig, welche Produkte oder Dienstleistungen angeboten werden – jeder Händler und Onlineshop profitiert letzten Endes von der Marke Amazon. Dabei gehört es zum Service von Amazon dazu, seine Händler jederzeit rundum zu betreuen sowie über Neuheiten und Veränderungen zu informieren.

Amazon Pay lässt sich überall auf der ganzen Welt nutzen. Derzeit verwenden mehrere Millionen Kunden aus 170 verschiedenen Ländern diese Zahlungsmethode. Ungefähr 50 Prozent aller Amazon Pay Anwender sind zudem Prime Kunden und vertrauen Amazon in vielen Bereichen. Mit dieser Zahlungsmöglichkeit können Händler folglich nicht nur das Vertrauen von Kunden gewinnen, sondern gleichzeitig ihre Kundschaft mit der Amazon A-Z Garantie schützen – dabei entstehen dem Online-Shop jedoch keine zusätzlichen Kosten. Diese besondere Garantie von Amazon deckt bei Schadensfällen bis zu 2.500 Euro des Kaufpreises ab. Weiterhin lassen sich mit Amazon Pay dank der Betrugsschutz- und Betrugsverhinderungstechnologie Forderungsausfälle minimieren.

Was hat es mit der Amazon A-Z Garantie auf sich?

Nutzer von Amazon Pay haben einen Anspruch auf die Amazon A-Z Garantie. Diese soll Kunden nicht nur vor unseriösen Händlern schützen, sondern auch gewährleisten, dass Käufer nur das bezahlen, was sie auch letzten Endes erhalten.

Die Amazon A-Z Garantie greift, wenn Kunden Waren, Dienstleistungen oder Gutscheine von einem Händler außerhalb Amazons bestellt haben. Sind Kunden nicht zufrieden, können Sie von der Garantie Gebrauch machen. Die Garantie umfasst in diesem Rahmen die drei nachfolgenden Bereiche:

  • Der Kunde hat den Artikel bestellt und über Amazon Pay bezahlt, aber nicht binnen 15 Tagen erhalten.
  • Der Kunde hat den Artikel erhalten, aber das Produkt oder die Dienstleistung entspricht nicht der Beschreibung oder ist defekt. Dann kann der Kunde den Händler innerhalb von 14 Tagen kontaktieren und um eine Lösung ersuchen. Die Garantie greift, falls der Händler nicht reagiert oder keine Einigung möglich ist.
  • Die Garantie kommt auch dann zum Tragen, wenn der Käufer vom Widerruf Gebrauch macht, aber der Händler das Geld nicht zurück transferiert.

Wie können Kunden Amazon Pay nutzen?

Bietet ein Händler in seinem Onlineshop Amazon Pay an, so ist es für den Kunden ein Leichtes, diese für den Zahlungsverkehr zu nutzen. Der Käufer sieht sich zunächst im Onlineshop um und legt anschließend Produkte oder Dienstleistungen, die ihm belieben, im virtuellen Warenkorb ab. Anschließend kontrolliert er im Warenkorb nochmals alle Produkte und geht anschließend zur Kasse. Dort kann nun neben anderen Zahlungsvarianten auch Amazon Pay ausgewählt werden. Mit dem Mausklick auf dem Button „Amazon Pay“ öffnet sich ein weiteres Fenster, in dem sich die bei Amazon hinterlegte Email-Adresse und das Passwort für Amazon befinden. Werden neben der Zahlungsweise auch die Adresse bestätigt, ist der Bestellvorgang abgeschlossen. Für den Kunden bedeutet diese Zahlungsweise eine schnelle Abwicklung der Bestellung und somit höchste Zufriedenheit.

Wie kann ich mich für Amazon Pay registrieren lassen?

Jeder  Händler, der seinen Onlineshop mit Amazon Pay verknüpfen möchte, muss dazu ein Amazon Pay Händlerkonto anlegen. Wichtig: Für die Errichtung des Amazon Pay Händlerkontos kann kein bereits vorhandenes Amazon Konto verwendet werden. Die Emailadresse darf somit nicht mit dem normalen Amazon Konto übereinstimmen.

Im Zuge der Registrierung erhalten Händler einige Fragen zu ihrer Person und dem Unternehmen. Dies dient dazu, um potenziellen Kunden ein großes Maß an Sicherheit zu gewährleisten – gleichermaßen kann der Händler seine Daten nochmals einsehen und diese eventuell korrigieren. Anschließend müssen Vereinbarungen und Dokumente gelesen und zugestimmt werden. Falls Fragen oder Unstimmigkeiten auftauchen, können Nutzer die Erklärungen neben den Eingabefeldern verwenden. Dort befindet sich ein kleines Fragezeichen, das erste Hilfestellungen liefert. Sollten diese Erklärungen nicht ausreichen, unterstützt Amazon den Händler.

Hinweis: Händler sollten sich vor dem Registrierungsvorgang für Amazon Pay vergewissern, dass sie sich von allen sonstigen Amazon Konten erfolgreich abgemeldet haben. Erst danach sollte die Anmeldung für Amazon Pay erfolgen.

Registrierung für Amazon Pay in wenigen Schritten

  • Nach den Fragebögen sind alle relevanten Daten, die für die Registratur für Amazon Pay wichtig sind, nochmals genauestens zu kontrollieren. Anschließend klicken Händler auf den Button „Registrieren“.
  • Nachdem ein neues Konto erstellt wurde, sind die Angaben zur Unternehmensform, der Ort des Unternehmens sowie das Land eingetragen. Nach dieser Eingabe erfolgt die Eintragung des Firmennamens, der Geschäftsdaten und weiterer erforderlicher Informationen. Mit dem Mausklick auf den Button „Speichern“ werden Händler hernach aufgefordert, persönliche Daten und Zahlungsinformationen in das System einzugeben.
  • Nachdem diese Punkte vom System erfasst wurden, geht es zur „technischen Konfiguration.“ Dort können Händler das Anmeldefenster für ihren Onlineshop aufsetzen und mit dem „Login für Amazon“ einbinden. Auch in diesem Bereich ist die Eintragung verschiedener Daten sowie die Domain und die URL der Datenschutzrichtlinien des Onlineshops maßgeblich.
  • Mit der Bestätigung des Buttons „Weiter“ ist die Registrierung abgeschlossen. Sollten Händler Unterstützung bei der Anmeldung benötigen, können sie sich jederzeit an das Supportteam von Amazon

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Kann ich mit Amazon Pay tatsächlich Erfolge verbuchen?

Die wenigsten Menschen mögen heutzutage auf Onlineshops verzichten – das ist sicherlich auch der Grund, warum täglich neue Onlinestores wie Pilze aus dem Boden schießen. Doch die Käuferschaft möchte nicht nur im Internet einkaufen: Sie möchte die Waren und Dienstleistungen im Internet auch sicher bezahlen können. Mit Amazon Pay brauchen Kunden ihre Daten nicht nochmal umständlich für den Zahlungsvorgang eintragen, sondern können schneller die Kaufabwicklung abschließen.

Vorteile:

  • Die Zahlung ist für die Kundschaft sicher. Die Daten sind bereits bei Amazon hinterlegt – ein Login erfolgt nur noch mittels Emailadresse und Passwort. Das spart Zeit ein und erfreut die meisten Kunden, da dieser Vorgang zügig vonstattengeht.
  • Die Bezahlung erfolgt durch Amazon Pay unkompliziert, da die Daten wie beispielsweise IBAN oder eine Kreditkartennummer nicht nochmals eingegeben werden müssen.
  • Die Kundschaft genießt denselben Käuferschutz über Amazon Pay wie über das Amazon Portal.
  • Das Konto oder die Kreditkarte werden erst dann belastet, wenn Händler die gewünschte Ware versendet haben.

Nachteile:

  • Noch nicht alle Händler nutzen diese Bezahloption. Dabei verwenden zahlreiche Kunden Amazon Pay bevorzugt, wenn dieses angeboten wird.
  • Ein Amazon Konto ist Voraussetzung, um Amazon Pay nutzen zu können. Wer kein Nutzer von Amazon ist, kann diesen Bezahldienst auch nicht in Anspruch nehmen.

Lesen sich Interessierte nun verschiedene Erfahrungsberichte von anderen Händlern durch, so fällt auf, dass sich durchaus Erfolge durch den Nutzen von Amazon Pay erzielen lassen.

Beispiel 1: Bigpoint konnte durch die Verwendung von Amazon Pay 26 Prozent höhere Warenkorbwerte erwirtschaften.

Beispiel 2: Der Sportartikel-Handel Engelhorn konnte dank der Nutzung von Amazon Pay die Anzahl der zum Checkout genutzen Klicks um die Hälfte reduzieren. Zudem konnte die Retouren-Zahl um insgesamt 3 Prozent verringert werden.

Beispiel 3: Bei PosterXXL liegt die Kaufabschlussrate dank Amazon Pay mittlerweile bei 87 Prozent. Auch der Bestellwert ist aufgrund dieser Zahlungsoptions um 10 Prozent gestiegen.

Beispiel 4: Frank Thelen – deutscher Unternehmer, Tech-Investor und bekannt aus der VOX-Sendung „Höhle der Löwen“ – konnte für das Startup „Ankerkraut“ eine 35 Prozentige Umsatzsteigerung erzielen.

Doch das sind alles nur wenige Beispiele. Zahlreiche Onlinehändler verbuchen ein eindeutiges Plus durch die Verwendung von Amazon Pay. Wer demnach einen Onlineshop betreibt, sollte auf jeden Fall überlegen, ob er Amazon Pay nutzen möchte. Die Erfahrungen der Händler zeigen allesamt eine Umsatzsteigerung. Zugegeben: Die Registrierung ist ein wenig aufwendiger. Doch Amazon legt eben viel Wert auf Rechtssicherheit und möchte seinen Kunden neben vollkommener Transparenz auch Schutz in allen Bereichen gewähren.

Gegenüber anderen Bezahlmethoden ist Amazon Pay zwar noch eine recht junge Zahlungsvariante. Jedoch überlässt Amazon nichts dem Zufall und bietet eine große Palette an Sicherheit für die Zahlungsformalität an. Um am Amazon Pay System mitwirken zu können, ist eine Registrierung der Verkäufer unerlässlich. Gleichzeitig können sich Händler jedoch sicher sein, eine Vielzahl von Vorteilen verzeichnen zu können. Kunden, die den Onlineshop besuchen, freuen sich über bewährte und einfache Zahlmethoden. Das bedeutet, dass sie geneigter sind, die Waren oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen als in anderen Shops, die Amazon Pay nicht verwenden.

Wie kann ich Amazon Pay auf meiner Plattform integrieren?

Für die Implementierung des Amazon Pay Plugins ist kein spezielles Fachwissen nötig. Ein Onlineshop kann das Pay Modul ganz einfach integrieren. Zu den aktuell unterstützenden Onlineshop System zählen derzeit

  • JTL
  • Magento
  • WooCommerce
  • Shopware
  • xt:Commerce
  • OXID
  • Prestashop
  • Shopify

und viele mehr. Dank dieser Plugin-Lösung können Amazon-Kunden ihre persönlichen Kundenkonteninformationen direkt auf der Händler-Website verwenden. Damit das reibungslos klappen kann, müssen Händler lediglich die Amazon Händler-ID und die API Zugangsdaten mit dem Plugin auf der Website verbinden – alles andere funktioniert nahezu automatisch.

Hinweis: In der Vielzahl der Fälle muss der Händler, der Amazon Pay anbieten möchte, seinen Onlineshop im Amazon Pay Konto „whitelisten“ lassen. Das bedeutet, dass der Händler eine URL hinterlegt, von der das Javascript zum Ausrufen des Checkouts ausgeführt wird. Für diesen Bereich hat Amazon für jedes Shopsystem eine Schritt-für-Schritt-Anleitung angelegt.

Step by Step Erklärung für die Plugin Installation

  • Zunächst wird ein Plugin gewählt und anschließend heruntergeladen.
  • Für die Installation ist es nun erforderlich, sich im Backend des Onlineshops anzumelden. Danach ist der „Plugin Manager“ aufzurufen. Dort findet sich in den Einstellungen der Passus „Plugin manuell hinzufügen“ an. Hier ist das Zip hochzuladen. Nach diesem Vorgang ist Amazon Pay im Plugin Manager für die Konfiguration hinterlegt.
  • Das Plugin ist jetzt bereit. Mit dem Klick auf die Schaltfläche „Jetzt registrieren“ werden alle nötigen Daten für die Konfiguration automatisch übermittelt.
  • In einem weiteren Tab ist das Amazon Pay Konto zu öffnen. Dort lassen sich im Bereich „Integration>>MWS Access Key“ die Zugangsdaten kopieren. Es ist ratsam den gesamten Inhalt des Fensters zu kopieren. Im Backend sind diese Daten über die Schaltfläche „Konfigurationsdaten aus Seller Central einfügen“ einzubinden. Mit dem Klick auf „Submit“ ist dieser Vorgang abgeschlossen.
  • Bei einigen Systemen ist Amazon im „Core“ vertreten, somit ist kein Download erforderlich. Andere Shopsysteme installieren hingegen die Daten direkt im Plugin-Manager.

Für die Kunden bedeutet das Plugin eine Erleichterung, sodass diese keine weiteren Zahlungs- oder Versandinformationen mehr in das System einspeisen müssen. Zudem bietet das von dem Händler erwählte Plugin weitere Zusatzfunktionen:

  • Betrugsschutz
  • Widget für Smartphones und Tablets
  • Unterstützung bei wiederkehrenden Zahlungen
  • Bestellsendung an Amazon Pay

und vieles mehr.

Zusammenfassend ist das Verwenden von Amazon Pay recht einfach gestaltet. Nach dem Anlegen eines Accounts und dem Herunterladen eines Plugins können Händler sehr einfach durchstarten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann in einem Blogbeitrag oder via Social Media mitteilen, dass eine weitere Zahlungsmethode nunmehr im Onlineshop zur Verfügung steht. Diese Mitteilung nimmt kaum Zeit ein, dürfte aber mehr Umsatz für den Onlineshop versprechen.

Was kostet die Verwendung von Amazon Pay?

Für den Kunden selbst entstehen bei der Nutzung von Amazon Pay keine zusätzlichen Gebühren. Für den Händler hingegen fallen Gebühren an, auf die im Nachfolgenden näher eingegangen werden soll. Zunächst ist zu erwähnen, dass sich die Gebühren der Händlerkonten je nach Land unterscheiden können. Für Deutschland kommen Bearbeitungs- sowie Autorisierungsgebühren zum Tragen. Diese unterliegen der EU-Verordnung für Interbankenentgelte. Dabei werden die Bearbeitungsgebühren nach Abwicklungsgebühren sowie Händlergebühren differenziert. Sowohl die Abwicklungsgebühr als auch die Händlergebühren hängen von den Prozentsätzen der Transaktionsbeträge ab. Diese werden pro Erfassung ermittelt und berechnet. Der Transaktionsbetrag wird nach den Gesamtkosten der Artikel sowie den Versandkosten plus der Umsatzsteuer nebst eventuellen Werberabatten zusammengetragen. Neben der Bearbeitungsgebühr wird zudem ein nicht erstattungsfähiger Autorisierungsbeitrag pro Autorisierung einbezogen. Händler, die einen Mengenrabatt beantragen möchten, wenden sich am besten direkt an Amazon.

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Zahlungsvolumen (monatl.)BearbeitungsgebührAutorisierungsgebühr
Unter 5.000 Euro1,9 Prozent0,35 Euro
Ab 5.000,01 bis 25.000 Euro1,7 Prozent0,35 Euro
Ab 25.000, 01 bis 50.000 Euro1,5 Prozent0,35 Euro
Über 50.000 Euro1,2 Prozent0,35 Euro

Zu diesen Gebühren fallen weitere Kosten an, falls Zahlungen außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes oder der Schweiz anfallen.

Transaktionen aus folgenden LändernGebührenstufen
Geschäfte innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes sowie der Schweiz0 Prozent
Kanada, Vereinigte Staaten von Amerika, Isle of Man, Montenegro, Kanalinseln2 Prozent
Albanien, Ukraine, Bosnien und Herzegowina, Russland, Serbien, Mazedonien, Moldawien, Türkei3 Prozent
Weitere Länder3,3 Prozent

Weitere Gebühren für Währungsumrechnungen

Jede Transaktion, die eine Währungsumrechnung mit sich bringt, bewirkt eine Wechselkursgebühr. Diese liegt bei 2,5 Prozent über dem vom Finanzinstitut verwendeten Großhandelswechselkurses. Diese Gebühr wird mit in die Umrechnungsgebühr einbezogen, die für die Umrechnung des Guthabens in der Buchwährung zum Tragen kommt. Diese Umrechnung der Währung erfolgt für jede Transaktion.

Im Zuge dessen wird Amazon Pay das umgerechnete sowie auch das in der Basiswährung befindliche Guthaben in der Abrechnung berücksichtigen. Das Guthaben wird dem Händlerkonto in der gewünschten Währung ausgezahlt.

Beispiel 1: Das Händlerkonto ist in Großbritannien registriert. Es befindet sich ein Guthaben auf dem Konto in einer anderen Währung. Amazon wird nun das Guthaben in Britische Pfund umwandeln und es mit der Transaktion auszahlen.

Beispiel 2: Das Händler-Konto ist mit der Währung Euro versehen. Amazon wird nun jedes Guthaben, welches nicht der Währung in Euro entspricht in Euro umwandeln und es mit den Transaktionen auszahlen.

Unterschiedliche Zahlungsdienste und Gebühren im Vergleich

Natürlich gibt es noch weitere Zahlungsdienste, die Händler für ihren Onlineshop verwenden können. Je mehr geboten wird, desto wohler fühlt sich auch die Kundschaft. Sie können folglich aus einer Reihe verschiedener Payment Services wählen und für sich die beste Zahlungsweise verwenden. Das ist überaus sinnvoll, nutzen Onlineshopper beim Einkauf im Internet gern die Bezahlsysteme, die angeboten werden. Für einen besseren Überblick sind die beliebtesten Payment Services zusammengefasst und die Vor- sowie Nachteile eingebunden.

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AnbieterZahlungsmöglichkeitenKosten pro TransaktionMonatliche Gebühren
Amazon PayLastschrift
Kreditkarte
(Visa und Mastercard)
1,9% + 35 cent0€
PayPalLastschrift
Kreditkarte
(Visa und Mastercard)
2,49% + 35 cent0€
Klarna
(Sofortüberweisung)
Nur Überweisung
(Online Banking)
1,99% + 35 cent4,90€

Gerechte Preisgestaltung für Onlinehändler

Im ersten Moment erscheinen die Kosten immens hoch – doch die Auflistung täuscht. Amazon Pay ist derart konzipiert worden, dass Händler von diesem Verfahren profitieren. Somit soll vor allem das Unternehmenswachstum gefördert werden. Entscheiden sich Händler folglich für Amazon Pay, bedeutet dies, Gewinne auf ganzer Linie einzuholen. Die Amazon A-Z Garantie ist zudem für die Kundensicherheit maßgeblich – der Händler muss für diesen Bereich jedoch keine zusätzlichen Kosten fürchten, da Amazon diesen Bereich kostenfrei anbietet. Amazon steht für Sicherheit und Transparenz: dies gilt auch für Amazon Pay. Diese Zahlungsmethode liefert hohe Sicherheitsstandards und schützt die Käufer vor Betrugsfällen oder anderer Cyberkriminalität.

Kaufen Kunden beim Händlern via Amazon Pays, so fallen für Geschäfte innerhalb des europäischen Wirtschaftsbereiches 1,9 Prozent sowie 0,35 Euro Autorisierung an. Dies zahlen Händler entsprechend gern, zumal die Sicherheit auch viele zusätzliche Besucher und Käufer verspricht.

Amazon Pay gezielt einsetzen

Wird Amazon Pay verwendet, so lässt sich binnen kürzester Zeit eine Steigung der Kaufabschlüsse erkennen. Das liegt daran, dass Kunden Amazon und somit auch Amazon Pay vertrauen. Folglich können Händler ihre Verkaufsstrategie praktisch verbessern. Um direkt auf die neue Bezahlmethode aufmerksam zu machen, kann beispielsweise ein Banner auf der Startseite integriert werden. Diese werden von Amazon bereitgestellt, um mehr Vertrauen zu schaffen. Kunden werden somit direkt beim Besuch des Onlineshops über die Bezahlvariante informiert.

Tipp: Händler, die einen eigenen Banner favorisieren, sollten dazu Amazon kontaktieren, um eine individuelle Freigabe zu erhalten.

Wie wirkt Amazon Pay auf Kunden?

Nutzen Händler für ihren Onlineshop Amazon Pay, so strahlt dies für potenzielle Kunden Sicherheit und Vertrauen aus. Mittlerweile nutzt fast jeder Mensch Onlineshopping und gibt sein Geld für Produkte und Dienstleistungen im Internet aus. Die meisten Kunden, die Amazon nutzen und Amazon Pays in Onlineshops vorfinden, nutzen diese Zahlungsweise impulsiv, weil es Verlässlichkeit und Sicherheit weckt.

Außerdem wird der gesamte Zahlungsvorgang zugunsten der Kunden erleichtert. Das Resultat: Der Kunde ist positiv gestimmt und macht eine gute Kauferfahrung. Folglich lässt sich mit Amazon Pay schnell eine gewisse Stammkundschaft generieren. Obwohl Amazon zwar die Zahlungsmodalitäten offeriert, behalten Händler alles in allem die volle Kontrolle über ihr Geschäft. Der Onlineshop avanciert somit nicht zu einem Teil von Amazon – nur die Zahlungsformalitäten werden gewährt.

Interessant: Amazon Pay ist nicht nur für Laptops oder PCs bestimmt. Die Zahlungsmöglichkeiten lassen sich ebenso auf Smartphones, Tablets und anderen Endgeräten nutzen. Alle Elemente wurden dazu für die Geräte optimiert und funktionieren für den Kunden ohne Probleme.

Amazon Pay und das Amazon Pay-Logo sind Warenzeichen der Amazon.com, Inc. oder ihrer Partner.