Website oder Onlineshop leasen
Manchmal ist das Vorhaben größer als das, was gerade auf dem Konto liegt. Für diesen Fall bieten wir an, Website oder Onlineshop nicht auf einmal zu bezahlen, sondern in monatlichen Raten über eine vereinbarte Laufzeit.
Warum das für viele Projekte besser passt
Eine Weblösung ist eine Investition, die vollständig vor dem ersten Umsatz anfällt. Der Shop kostet Geld, bevor er etwas einbringt; die Website steht, bevor die erste Anfrage darüber kommt. Wer das aus dem laufenden Betrieb zahlt, bindet Kapital genau in dem Moment, in dem es für Warenbestand, Marketing oder Personal gebraucht würde.
Leasing dreht das um. Statt einer Summe am Anfang steht eine kalkulierbare monatliche Belastung, die parallel zu den Einnahmen aus dem Projekt läuft. Das ist im Maschinen- und Fuhrpark seit Jahrzehnten üblich und funktioniert bei digitalen Projekten nach derselben Logik.
Ein zweiter Punkt wird oft übersehen: Wer das gesamte Budget in die Umsetzung steckt, hat anschließend keines mehr für Sichtbarkeit. Wir haben genug Projekte gesehen, die nicht an fehlendem Potenzial gescheitert sind, sondern daran, dass nach dem Launch nichts mehr da war für Suchmaschinenoptimierung, Anzeigen oder Inhalte. Ein Shop ohne Besucher ist ein teures Möbelstück.
Was in den Raten enthalten ist
Die Rate deckt die Umsetzung ab – Analyse, Konzept, Gestaltung, Entwicklung und Launch. Betrieb und Pflege lassen sich mit aufnehmen, sodass Sie eine Position statt vier haben: Hosting, Updates, Sicherheitspatches, Monitoring und ein vereinbartes Kontingent für Anpassungen.
Was nicht automatisch enthalten ist, sind laufende Kosten Dritter: Gebühren von Zahlungsdienstleistern, Lizenzen für kostenpflichtige Erweiterungen, Werbebudgets. Diese Posten benennen wir vorher, damit die Monatsrechnung keine Überraschungen enthält.
Höhe und Laufzeit hängen am Projektumfang und werden vor Vertragsschluss festgelegt – nicht als Paket von der Stange, sondern auf Basis der kalkulierten Gesamtkosten.
Steuerliche Behandlung
Leasingraten sind laufender Aufwand und keine Anschaffung, die über Jahre abgeschrieben wird. Das wirkt sich auf Ihre Buchhaltung anders aus als ein Kauf. Wie genau, hängt von Ihrer Rechtsform, der Vertragsgestaltung und Ihrer steuerlichen Situation ab – das gehört zu Ihrer Steuerberatung und nicht zu uns. Wir liefern die Zahlen, die dafür gebraucht werden.
Wann Leasing nicht die richtige Wahl ist
Wir sagen auch, wann es sich nicht lohnt. Bei kleinen Projekten steht der Aufwand der Vertragsgestaltung in keinem Verhältnis zur Summe – da ist die direkte Beauftragung einfacher. Wenn Sie das Projekt ohnehin aus vorhandenen Mitteln zahlen können und keinen Grund haben, Liquidität zu schonen, ist der Kauf unterm Strich günstiger, weil keine Finanzierungskosten anfallen. Und wenn das Geschäftsmodell selbst noch offen ist, sollte zuerst eine kleine, günstige Version entstehen, bevor über Finanzierung geredet wird.
Kauf und Leasing nebeneinander
Beim Kauf zahlen Sie die Umsetzung einmalig und besitzen das Ergebnis ab dem Launch. Die Gesamtsumme ist niedriger, weil keine Finanzierungskosten anfallen – dafür ist sie sofort fällig, und alles, was danach kommt, wird einzeln beauftragt und einzeln bezahlt.
Beim Leasing verteilt sich derselbe Betrag zuzüglich Finanzierungskosten auf die Laufzeit. Sie zahlen unterm Strich mehr, behalten aber Handlungsspielraum in der Phase, in der Sie ihn am dringendsten brauchen: dem ersten Jahr nach dem Start. Wenn der Betrieb in der Rate steckt, ist zudem planbar, was die Weblösung monatlich kostet.
Welche Variante besser passt, ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Rechnung. Wir stellen sie auf, bevor Sie entscheiden.
Was vorher geklärt sein sollte
Damit eine Kalkulation belastbar ist, brauchen wir ein paar Festlegungen. Was gehört zum Funktionsumfang der ersten Version, und was ist ausdrücklich später? Wer pflegt Inhalte und Produkte – Sie selbst oder wir? Über welchen Zeitraum soll das Projekt laufen, bevor größere Umbauten anstehen? Und welche laufenden Kosten fallen unabhängig davon an, etwa Gebühren von Zahlungsdienstleistern oder Werbebudgets?
Diese Fragen wirken lästig, verhindern aber genau die Situation, in der nach acht Monaten unklar ist, ob eine Anpassung noch zur Rate gehört oder zusätzlich berechnet wird.
Ablauf
Ihre Idee. Sie schildern uns, was entstehen soll. Je konkreter Sortiment, Zielgruppe und Zeitrahmen sind, desto belastbarer wird die Kalkulation.
Analyse. Wir prüfen Potenzial und Wettbewerb, bevor wir eine Zahl nennen. Daraus ergibt sich auch, ob eine individuelle Weblösung nötig ist oder ein Standardsystem reicht – das verändert die Größenordnung erheblich.
Konzept und Kalkulation. Sie erhalten ein Konzept mit Funktionsumfang und die Gesamtkosten. Erst darauf baut der Leasingvorschlag auf.
Vertrag. Rate, Laufzeit und Leistungsumfang werden schriftlich festgehalten. Was enthalten ist und was zusätzlich berechnet wird, steht darin – nicht in einer Fußnote.
Umsetzung und Betrieb. Der Ablauf unterscheidet sich nicht von einem gekauften Projekt. Sie sehen Zwischenstände auf einer Testumgebung, Sie geben frei, wir gehen live.
Übernahme. Am Ende der Laufzeit können Sie das Projekt übernehmen. Wir arbeiten mit Open-Source-Technologie, damit Sie danach weder an Lizenzen noch an uns gebunden sind.
Gilt für Shops wie für Websites
Am häufigsten wird nach der Finanzierung eines Shops gefragt – dort ist die Anfangsinvestition am höchsten. Was dabei entsteht und wie ein Shopprojekt abläuft, steht auf der Seite Onlineshop erstellen lassen. Genauso möglich ist es bei Unternehmenswebsites, Portalen oder Plattformen. Wie wir das Thema vor einiger Zeit schon einmal beschrieben haben, lesen Sie im Beitrag Onlineshop leasen – Ideen mit kleinem Budget realisieren.
Einen Eindruck von umgesetzten Projekten gibt die Seite mit unseren Referenzen.
Rechnen wir es durch
Sagen Sie uns, was entstehen soll und in welchem Rahmen Sie sich bewegen können. Wir kalkulieren das Projekt und legen Ihnen beide Varianten nebeneinander – Kauf und Leasing –, damit Sie entscheiden können, welche zu Ihrer Situation passt. Zur Anfrage; dort lässt sich auch direkt ein Gesprächstermin buchen.