Professionellen Onlineshop erstellen lassen
Wir konzipieren, entwickeln und betreiben Onlineshops – vom ersten Sortimentsentwurf bis zu dem Punkt, an dem Bestellungen ohne Ihr Zutun in der Warenwirtschaft landen.

Worauf es bei einem Shop tatsächlich ankommt
Ein Shop online zu stellen ist heute keine Hürde mehr. Ihn so zu bauen, dass er über Jahre trägt, schon. Die Projekte, die uns zur Sanierung erreichen, scheitern selten am Design. Sie scheitern an Produktdaten, die niemand pflegen kann, an einem Checkout mit vier Schritten zu viel, an Filtern, die tausende Duplikate in den Google-Index spülen, oder an einer Warenwirtschaft, die nie richtig angebunden wurde und deshalb per Hand nachgetragen wird.
Deshalb beginnt ein Projekt bei uns nicht mit einem Entwurf, sondern mit Ihrem Sortiment: Wie viele Artikel, wie viele Varianten, wie ändern sich Preise, woher kommen die Bilder, wer pflegt das später? Aus diesen Antworten folgt fast alles Weitere – Systemwahl, Aufwand und die Frage, was sich automatisieren lässt.

Die Systemwahl
Wir arbeiten mit Shopware, Shopify, WooCommerce und Magento Open Source und entwickeln dort individuell, wo kein Standardsystem passt. Welches System sinnvoll ist, hängt an Sortimentsgröße, Anbindungen, Zielgruppe und daran, ob Sie den Betrieb selbst übernehmen wollen oder nicht. Die Stärken und Grenzen der einzelnen Plattformen haben wir auf der Seite zum E-Commerce gegenübergestellt.
Zwei Punkte vorweg, weil sie später Geld kosten oder sparen: Ein gehostetes System wie Shopify nimmt Ihnen Updates und Serverbetrieb ab, bindet Sie aber an Plattformgebühren und an das, was die Plattform vorsieht. Ein selbst betriebenes System gibt Ihnen alle Freiheiten und verlangt dafür regelmäßige Pflege. Wir setzen überwiegend auf Open-Source-Technologie, damit Sie weder an Lizenzen noch an uns gebunden sind.
Soll der Shop redaktionelle Inhalte tragen – Ratgeber, Markenwelten, Anwendungsbeispiele –, spielt zusätzlich die Wahl des Content-Management-Systems hinein.
Unsere Leistungen
Potenzial- und Wettbewerbsanalyse
Bevor gebaut wird, sehen wir uns an, wonach Ihre Zielgruppe tatsächlich sucht, wer dafür heute rankt und mit welchem Aufwand dort etwas zu erreichen ist. Manchmal ist das Ergebnis, dass ein anderes Sortiment die bessere Idee wäre.
Konzeption und Informationsarchitektur
Kategoriebaum, Filterlogik, Suche, Navigationspfade. Bei einem Sortiment mit 20 Artikeln ist das schnell erledigt, bei 20.000 entscheidet es über den gesamten Shop.
Gestaltung und Bedienbarkeit
Layouts für Startseite, Kategorie, Produkt und Checkout – auf dem Telefon zuerst, weil dort der Großteil der Besuche stattfindet. Was dabei geprüft wird, beschreibt die Seite zum User Interface Design.
Technische Umsetzung
Shop-Einrichtung, Templates, Schnittstellen zu Warenwirtschaft, Zahlungs- und Versanddienstleistern, Import der Produktdaten. Dazu die Dinge, die man nicht sieht: Bildauslieferung in WebP oder AVIF, Caching, saubere URLs, Weiterleitungen aus dem alten Shop. Warum das auf den Umsatz durchschlägt, erklärt der Wiki-Eintrag zu Page Speed.
Suchmaschinenoptimierung
Indexierbarkeit, Umgang mit Varianten und Filterseiten, strukturierte Daten für Preis und Verfügbarkeit, Kategorietexte, die eine Frage beantworten. Der Rahmen dazu steht unter Suchmaschinenoptimierung.
Produkttexte
Beschreibungen, die eine Kaufentscheidung stützen, statt Herstellerangaben zu wiederholen. Wo Sortimente groß sind, arbeiten wir mit KI-gestützten Entwürfen, die anschließend redaktionell überarbeitet werden – unbearbeitet erzeugter Text taugt weder für Kunden noch für Suchmaschinen.
Betrieb und Pflege
Updates, Sicherheitspatches, Monitoring, Anpassungen. Auf Wunsch übernehmen wir auch den Serverbetrieb; Details dazu stehen unter Webhosting.
Von der Idee zum Launch
- Vorbereitung. Was soll verkauft werden, an wen, in welchen Ländern, mit welchem Budget? Hier klären wir auch, welche Systeme bei Ihnen bereits laufen und angebunden werden müssen.
- Konzeption. Aus der Analyse entsteht ein Konzept mit Sortimentsstruktur, Funktionsumfang und Systemempfehlung. Sie wissen an dieser Stelle, was gebaut wird und warum.
- Umsetzung. Entwicklung auf einer Testumgebung, die Sie jederzeit einsehen können. Zwischenstände statt einer großen Enthüllung am Ende.
- Launch. Datenübernahme, Weiterleitungen, Zahlungsarten scharf schalten, Testbestellungen über alle Wege. Erst danach geht der Shop live.
- Vermarktung. Nach dem Start beginnt die Arbeit an der Sichtbarkeit – organisch und über bezahlte Kanäle. Was dabei über Suchmaschinenwerbung läuft und was über Bestandskunden per E-Mail-Marketing, hängt von Marge und Sortiment ab.
Rechtliche Pflichten und Barrierefreiheit
Ein Shop für Verbraucher unterliegt einer Reihe von Vorgaben: Impressum, Widerrufsrecht und Widerrufsbelehrung nach § 355 BGB, die Button-Lösung nach § 312j BGB, vollständige Preisangaben einschließlich Umsatzsteuer und Versandkosten, eine Datenschutzerklärung und ein Consent-Banner, das Marketing- und Trackingskripte erst nach aktiver Einwilligung lädt.
Hinzugekommen ist die Barrierefreiheit: Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), das den European Accessibility Act umsetzt und Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr erfasst – also auch Onlineshops, die sich an Verbraucher richten. Maßgeblich ist die Norm EN 301 549 mit ihrem Verweis auf die WCAG; für Kleinstunternehmen sieht das Gesetz Ausnahmen vor. Ob Ihr Angebot betroffen ist, ist eine Rechtsfrage und gehört zu einer Fachanwältin oder einem Fachanwalt. Die technische Umsetzung übernehmen wir: bedienbare Formulare, Tastaturnavigation, sichtbarer Fokus, ausreichende Kontraste, sinnvolle Beschriftungen im Checkout.
Bestehenden Shop prüfen lassen
Sie haben bereits einen Shop, aber die Bestellungen bleiben aus? Dann lohnt sich eine Analyse, bevor neu gebaut wird. Wir sehen uns an, wo Besucher herkommen, an welcher Stelle im Checkout sie abspringen, wie schnell die Seite tatsächlich lädt und was technisch der Indexierung im Weg steht. Häufig liegt der Engpass an einer Stelle, die man mit überschaubarem Aufwand beheben kann. Wie man solche Änderungen misst statt vermutet, steht unter Conversion-Optimierung.
Wenn das Budget noch nicht reicht
Ein Shop ist eine Investition, die vor dem ersten Umsatz anfällt. Wenn die Idee trägt, das Kapital aber knapp ist, lässt sich ein Projekt auch leasen statt kaufen – mit monatlichen Raten statt einer Summe am Anfang.
Fachbuch zum Thema
Das Buch E-Commerce für klein- und mittelständische Unternehmen stammt von Yannik Süß, dem Gründer und Geschäftsführer der Intent GmbH, und ist in Kooperation mit dem Springer Verlag erschienen. Es geht die Schritte durch, die vor einem Shop stehen: Konzeption, Budgetplanung, rechtliche Rahmenbedingungen, Design, Suchmaschinenoptimierung und Marketing. Details zum Buch

Häufige Fragen
Was kostet es, einen Onlineshop erstellen zu lassen?
Das hängt an der Zahl der Produkte und Varianten, an den benötigten Schnittstellen und daran, wie viel individuell entwickelt werden muss. Ein Standardshop auf bestehender Plattform liegt deutlich unter einer Individualentwicklung mit ERP-Anbindung. Schildern Sie uns Ihr Vorhaben, dann nennen wir Ihnen eine erste Größenordnung, mit der Sie kalkulieren können.
Welche laufenden Kosten fallen an?
Typischerweise Hosting, Domain, Updates und Wartung, Gebühren der Zahlungsdienstleister je Transaktion, gegebenenfalls Lizenz- oder Plattformgebühren sowie das Budget für Marketing. Die Größenordnung unterscheidet sich stark zwischen einem selbst betriebenen und einem gehosteten System.
Wie lange dauert ein Projekt?
Von wenigen Wochen bei einem überschaubaren Standardshop bis zu mehreren Monaten, wenn Produktdaten migriert und mehrere Systeme angebunden werden müssen. Den größten Einfluss auf den Zeitplan haben erfahrungsgemäß die Produktdaten und die Freigabezyklen auf Kundenseite.
Welches Shopsystem verwendet die Intent GmbH?
Wir sind nicht auf ein System festgelegt. Bei kleineren Vorhaben mit redaktionellem Schwerpunkt bietet sich WooCommerce auf WordPress-Basis an, bei mittleren und größeren Projekten Shopware, Shopify oder Magento Open Source. Die Entscheidung fällt nach der Analyse, nicht vorher.
Kann ich Produkte und Inhalte später selbst pflegen?
Ja. Sie erhalten Zugänge mit passenden Rechten, und wir richten die Oberfläche so ein, dass Ihre Mitarbeiter Artikel, Bilder, Preise und Inhaltsseiten ohne uns bearbeiten können. Eine Einweisung gehört dazu.
Lässt sich ein Shop in eine bestehende Website integrieren?
In der Regel ja. Je nach Ausgangslage wird der Shop in das bestehende System eingebettet oder als eigenes System betrieben und optisch angeglichen. Welcher Weg günstiger ist, hängt vom vorhandenen Unterbau ab.
Ist der Shop für Suchmaschinen optimiert?
Die technische Grundlage schaffen wir mit: erreichbare URLs, sauberer Umgang mit Varianten und Filtern, strukturierte Daten, kurze Ladezeiten, gepflegte Weiterleitungen. Rankings entstehen darüber hinaus durch Inhalte und Verlinkung – das ist laufende Arbeit, keine einmalige Einstellung.
Welche Zahlungsmethoden sollte ich anbieten?
In Deutschland erwarten Kunden mindestens PayPal, Rechnungskauf, Lastschrift und Kreditkarte, auf Mobilgeräten zusätzlich Apple Pay und Google Pay. Welche Auswahl sinnvoll ist, hängt von Zielgruppe und Warenkorbhöhe ab; jede zusätzliche Methode kostet Gebühren oder Risiko.
Wie sichere ich den Shop technisch ab?
Durch regelmäßige Updates von System und Erweiterungen, TLS-Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung für Administratorzugänge, getrennte Test- und Produktivumgebungen und Backups, deren Rückspielen tatsächlich einmal geprobt wurde.
Wie behalte ich den Überblick über Lagerbestände?
Über die Bestandsführung des Shopsystems oder – sobald mehrere Verkaufskanäle im Spiel sind – über die Warenwirtschaft als führendes System. Wichtig ist, dass nur eine Stelle die Wahrheit über den Bestand kennt.
Wie messe ich, ob der Shop funktioniert?
Über Conversion-Rate je Kanal, durchschnittlichen Warenkorbwert, Abbruchquote je Checkout-Schritt, Retourenquote und den Anteil wiederkehrender Kunden. Umsatz allein verrät nicht, wo der Engpass liegt.
Brauche ich ein Gewerbe?
Für den gewerbsmäßigen Handel ja. Welche Anmeldungen und Genehmigungen im Einzelfall nötig sind, klären Sie mit dem Gewerbeamt oder rechtlicher Beratung – das hängt auch vom Sortiment ab.
In welche Länder sollte ich versenden?
Meist ist es sinnvoll, national zu starten und den Versandraum nach Umsatz zu erweitern. Jedes zusätzliche Land bringt eigene steuerliche, rechtliche und logistische Anforderungen mit sich.
Selbst bauen oder bauen lassen?
Wenn Sie Zeit, technisches Verständnis und ein einfaches Sortiment haben, ist ein Standardshop in Eigenregie machbar. Sobald Schnittstellen, größere Datenmengen oder rechtliche Feinheiten dazukommen, wird der Eigenbau meist teurer als die Beauftragung – weil Fehler erst im laufenden Betrieb auffallen.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben
Ob neuer Shop, Systemwechsel oder ein bestehender Shop, der nicht liefert: Beschreiben Sie uns kurz, worum es geht und was heute im Weg steht. Zur Anfrage – dort können Sie auch direkt einen Termin buchen. Wer wir sind, steht auf unserer Über-uns-Seite.